Was wir gemeinsam haben

Einmal im Monat ist in einem der 6 Altersheime, die es auf unserem Gemeindegebiet gibt, eine Heilige Messe (es sei denn, der Pastor muss zum Einschulungsgottesdienst oder auf die Messdienerfreizeit).

Beim letzten Mal kam der Pastor nicht. Wir saßen da. Die alten Leute, die zwei Damen von der Ergotherapie, ein paar Ehrenamtliche und die Klavierspielerin (evangelisch). Die Klavierspielerin hat schließlich das Heft in die Hand genommen und mit uns Lieder gesungen. Das war eine schöne Stunde, die wir miteinander verbracht haben und ich denke, die alten Leute waren ganz zufrieden.

Später habe ich mit meinem Enkel darüber gesprochen. Er hat bestätigt, was ich befürchte: in 30 Jahren wird man in den Altersheimen nicht mehr gemeinsam singen können. Die Vielfalt der Lebensentwürfe bringt das mit sich. Jeder kennt andere Musik und wir singen heute generell weniger. Sollte man dem entgegensteuern? Aber wie?

Vielfalt ist was für fitte und starke Menschen.

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