Der 1. Medientag im Bistum Essen

Im Zuge der Umstrukturierung im Bistum Essen wird vieles neu. Ziel ist, dass Evangelium in unserer Zeit zu leben. Soweit die Idee. Es gibt eine Abteilung für Kommunikation. Sie sitzt im Generalvikariat und ist mehr als eine Pressestelle. Im Prozess der Erarbeitung eines Zukunftsbildes entstand die Idee des Medientages. Der fand nun also heute zum ersten Mal statt.

Ort: Die Wolfsburg. Bildungsstätte des Bistums Essen. Alte Strategen des Bistums kennen diesen Ort von vielen bedeutsamen Veranstaltungen.

Vernetzen Sie sich mit Leuten, die Lust haben, Kirche zu gestalten120 Menschen konnten teilnehmen. Die Veranstaltung war ruckzuck ausgebucht. Auch die Warteliste war schnell voll. Die Informationen liefen schneller über das Internet. In unserer Gemeinde kam die Meldung per Rundmail am 31. Januar an. Da war schon alles dicht. Anmeldefrist war der 1. Februar. Zwar lagen Flyer in unseren Kirchen aus, aber da liegt so viel aus.

Am 28. Februar 2015 also fand der 1. Medientag im Bistum Essen statt. Ich durfte dabei sein. Im Vorfeld hatte ich mir folgende Workshops ausgesucht:

  • Urheberrecht
  • Gemeindekontakt zur Zeitung
  • Schreibwerkstatt

Es gab auch noch

  • Plakatgestaltung
  • Foto und Film
  • Homepage
  • Pfarrbriefgestaltung

Zum Schluss wurden 3 Pfarrbriefe in unserem Bistum ausgezeichnet.

Wir haben alle einen USB-Stick bekommen, auf dem Inhalte des 1. Medientages zum Nacharbeiten sind. Ich freue mich auf diese Hausaufgaben. Ich freue mich sehr darüber, dass so viele unterschiedliche Menschen bei dieser Veranstaltung waren. Da waren alte Schachteln wie ich (manche ohne jegliche Interneterfahrung), Ehren- und Hauptamtliche, ein paar junge Männer, die ein bisschen wie Nerds aussehen. Eine bunte Mischung. Leider kamen wir nicht ins Gespräch. Aber es war gut, diese bunte Mischung zu sehen. Vielleicht werden wir beim nächsten Medientag mehr voneinander erfahren. Wobei die Gefahr immer in diesen Selbstdarstellungsorgien liegt. Mich interessiert sehr, was diese jungen Leute unter Gamifizierung im kirchlichen Raum verstehen. Dazu kamen wir nicht. Dazu gab es auch keinen Workshop.

Durch die Auszeichnung der Pfarrbriefe fühle ich mich motiviert, in unserer Gemeinde einen Pfarrbrief anzusprechen. Wir haben zur Zeit gar keinen. Wozu soll der gut sein? Das ist viele Arbeit. Wer wird die Redaktion übernehmen? Wer wird ihn verteilen? In unserer Gemeinde gibt es nicht mal einen Gemeinderat. Es ist ein Gemeindeforum gegründet worden, von dem man gar nichts hört oder liest. Vielleicht werde ich mal zur nächsten Sitzung gehen.

P.S.: Mein Enkel hat die Verlinkungen und das Bild in diesen Bericht eingefügt.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s