Denken in Präsenz

Hier wird ein sehr interessantes Buch vorgestellt. Die Zitate gefallen mir.

Aus Liebe zur Freiheit

13-0821 Umschlag.inddGespräche mit anderen Menschen, die man direkt sieht, hört, riecht, spürt, mit denen man sich also körperlich im selben Raum aufhält, haben eine besondere Qualität im Vergleich zu medial vermittelten Gesprächen. Speziell „Denken“ funktioniert – das ist jedenfalls meine Erfahrung – besser im Austausch mit anderen, und zwar gerade dann, wenn dieser Austausch direkt und unmittelbar ist, und am Besten in der Kneipe oder im Wohnzimmer und nicht an der Uni oder im Seminar (obwohl auch das nicht völlig ausgeschlossen ist).

„Von uns selbst ausgehend zu denken und sich in der Alltagssprache mit anderen über Gefühle, Erfahrungen und Träume auszutauschen, lässt Wahrheiten entdecken. Dazu werden wir bisher in Schule und Hochschule kaum ermutigt, weshalb Philosophie vielen als etwas Lebensfernes erscheint, etwas, das sie sowieso nicht verstehen“, heißt es im Klappentext des Buches „Denken in Präsenz“ der italienischen Diotima-Philosophin Chiara Zamboni, das jetzt auch auf Deutsch erschienen ist.

Und ein Grund, warum…

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Mechthild von Magdeburg und ein mysteriöser Hashtag

Mechthild von Magdeburg und ein mysteriöser Hashtag

Die Begine und Mystikerin hat schweres Textmaterial hinterlassen. Jetzt nähere ich mich ihr mit Hilfe des Hastags #keul

  1. Keul ist natürlich nicht immer zielführend und ich weiß nicht mal, was es bedeutet.
  2. Lüneburg, Glockenhaus: Gott und Lust, Liebeslyrik und Mystik. Mit Hildegund #Keul. Bin gespannt!
  3. #keul Bei Deutschen Verhältnis von beten zu küssen ausgewogen: jeweils Ca. 2 Wochen/Leben (laut Geo)
  4. #keul Gemeinsame Wurzel von Liebe und Mystik: was mir heilig ist.
  5. Mechthild v Magdeburg: Gott durchküsst die Seele. #keul
  6. #keul Mechthild v Magdeburg war geprägt von Leben auf Burg mit Wohlstand, Stadt mit Armut und Klosterleben. Daraus Minnelyrik entstanden.
  7. #keul Das Feuerherz der Mystik: sich nicht berauben, runtermachen zu lassen von dem was fehlt. Mechthild v M
  8. #keul Gerade in Ohnmachtserfahrung Sehnsucht nach Einheitserfahrung, Union mystica
  9. #keul Mystikerin durchlebt alle menschenmöglichen Gefühle in tiefster Intensität während des Gebets. Bis an Grenze des Todes. Pure Gegenwart
  10. #keul Liebe will sich verschwenden. Das Verschwenderische ist bei Empfang des kleinen Brotstückchens Eucharistie nicht wirklich spürbar …
  11. #keul Mechthild: Ringen mit Sprache: „Hier versagt mir mein deutsch und Latein kann ich nicht.“ Worte finden für Unsagbares.

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Shorty, Tweet und Haiku

das griechische Wort ekklesia bedeutet herausgerufen
copyright Bistum Essen

Alles, was klein ist:

Twitter für die schnelle Nachricht, Haiku für den versonnenen Liebhaber von Gedichten (hier: japanisch) und Shorty für den Krimi-Fan . Shorty to go #754 (der ist von heute).

Ich lese die Westfalenpost, so lange es sie noch gibt. Auf der Regionalseite stehen die Gottesdienste nicht immer, aber immer öfter richtig angegeben. Die Seite mit den Todesanzeigen bringt mich auf Ideen.

Diese elektronischen Nachrichten sind vergänglich. Ich schneide keine Nachrichten mehr aus der Zeitung aus, um sie zu verwaren, seit ich in dem Alter bin, in dem man überlegt, was bleibt, wenn man geht. Ich glaub, es ist der Blogger mit dem roten Kamm, der hat jetzt eine Idee, wie man seine vergänglichen Nachrichten aufbewahren kann.