87 Jahre im Jahre 2013. Das macht müde. Trotzdem würde ich dieses Internet gerne ausprobieren. Mein Enkel sagt immer: „Oma, mach mal, ich probier doch auch einfach so rum. Dabei lernt man eine Menge und richtig kaputt machen kannst du sowieso nichts.“ Da hat er wohl recht. Was richtig kaputt bedeutet, daran kann ich mich leider immer noch erinnern.
Als ich geboren wurde, war eine andere Zeit. Telefon bekamen wir 1960. Da wohnten mein Mann und ich mit 3 Kindern in einer ersten eigenen Wohnung. Jetzt bin ich Witwe.
Aber was in meinem Leben passiert ist, möchte ich hier nicht aufschreiben. Ich möchte lieber jeden Tag, oder so wie es mir einfällt, etwas zu dem schreiben, was in diesem Internet passiert. Das ist nämlich sehr interessant und gar nicht so irreal, wie manche Leute behaupten.
Herzlichen Dank an alle, die hier kommentieren oder lesen. Ich lese so viele von euren Artikeln, wie ich kann. Aber meine Tageszeitung hab ich trotzdem noch.
Bestimmt ist ihnen auch schon aufgefallen, dass mein Glaube eine große Rolle spielt. Ich bin gerne in der Gemeinde. Die meisten dort kenne ich seit meiner Kindheit. In der Kirche hat sich unglaublich viel geändert. Es gefällt mir, dass alles offener geworden ist. Aber es ist schade, dass nur noch so wenig Leute in die Kirche gehen. Ich kann so schlecht erklären, warum mir das Alles wichtig ist. Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich damit aufgewachsen bin.
Ach je, jetzt plapper ich schon wieder rum. Ich wollte ja nur kurz erklären, wer ich bin, damit sie meine Postings besser verstehen.

4 thoughts on “Tante Gertrud, das bin ich

  1. Hallo Tante Gertrud!
    Via theomix bin ich hier gelandet, habe gelesen und gedacht:
    Eine solche Tante hätte ich gern gehabt. Damals, als ich ein Mädchen war…

    Mit einem herzlichen ‚Auf Wiederlesen‘
    grüsst Hausfrau Hanna

  2. Es freut mich, Ihre Texte zu lesen. Lösungen anbieten ist freilich meist schwer.
    Was die Zusammenarbeit von Alten und Jungen betrifft: Angesichts der vielen Angebote, seine Zeit zu verbringen – schon allein mit dem Smartphone – fällt es jungen Leuten sehr schwer, sich dauerhaft auf etwas festzulegen. Sie helfen lieber spontan und bei besonderen Gelegenheiten.

    Aber auch bei Älteren entwickelt es sich aber auch mehr und mehr in diese Richtung. Ich habe einen Vereinsvorsitz (bei dem ich mich auch erst mal gesträubt habe), bei anderen Vereinen helfe ich mit (z.B. durch Betreuung der Internetseite des Vereins); aber mich langfristig auf Termine festzulegen, fällt mir schwer.

    1. Es sieht bei mir nur so aus, als habe ich mich langfristig entschieden. Vieles ist in meinem Leben geschehen und gehört heute zu mir. Meine Zugehörigkeit zu unserer Gemeinde ist keine Belastung. Unsere Ehe war auch keine Belastung.
      Anders als mein Enkel suche ich nicht nach Neuem. Aber das Leben interessiert mich, was so los ist in der Welt. Bei ihm merkt man, dass er jung ist und noch viele Freistellen in seiner Biografie hat. Ich habe das Gefühl, nichts mehr machen zu müssen. Das ist eine der Freuden des Alters.

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